DIAGNOSEN
„Diagnostik kann nicht Selbstzweck sein. Sie ist lediglich Mittel zum Zweck: dem Patienten zu helfen“ (AM Debrunner)
Die Diagnose ist demnach Grundvoraussetzung zur Einleitung jeder Therapie.
Um die Diagnose zu stellen, muss der Untersucher den Patienten mit allen Sinnen erfassen. Hierzu dient nach WHO neben der körperlichen (somatischen) auch die Kenntnis der psychischen und sozialen Ebenen unserer Patienten
Diagnostik umfasst somit:
-
intensives Gespräch mit dem Patienten (Anamnese)
- schrittweise und gründliche körperliche Untersuchung
mit Funktions- und Schmerzanalyse sowie neurologischer
Testung
- befundadäquate Bilddiagnostik (Sonographie, Röntgen,
Kernspintomographie, Computertomographie)
- Funktionsanalyse (z. B. Haltungsdiagnostik,
dynamische Ganguntersuchung)
-
differentialdiagnostische Schmerzanalyse
-
ggf. Hinzuziehen von Spezialisten angrenzender
Fachdisziplinen
- interdisziplinäres Denken
Jede Körperregion hat Besonderheiten hinsichtlich ihrer spezifischen Diagnostik. Bitte wählen Sie aus der Liste (links) die für Sie interessanten Körperregionen aus.
Diagnostik braucht Funktion. Zum tieferen Verständnis der diagnostischen Verfahren haben wir für die einzelnen Körperregionen nähere Informationen u.a. zum anatomischen Aufbau zusammengestellt.
Diagnostik führt (meist) zur Benennung einer Krankheit. Typische Erkrankungen der jeweiligen Körperregionen sind für Sie im Lexikon aufgeführt.
„Die wahre Herausforderung in der Orthopädie liegt nicht nur in der Diagnosestellung, sondern auch in der Auswahl des individuell geeigneten Therapiekonzeptes“ (M. Rang)
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