WIRBELSÄULE
Die Wirbelsäule ist zentrales Stützorgan und Körperachse zugleich. Sie besteht aus knöchernen (Wirbelkörper), knorpeligen (Bandscheiben) und bindegewebigen (Bänder) Bauelementen, die alle in engem Kontakt mit schmerzvermittelnden Nervenfasern stehen. Details zum anatomischen Aufbau der Wirbelsäule finden Sie rechts.
Diagnostik an der Wirbelsäule umfasst:
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intensives Gespräch mit dem Patienten (Anamnese)
-
schrittweise und gründliche körperliche Untersuchung
mit Funktions- und Schmerzanalyse sowie
neurologischer Testung
- befundadäquate Bilddiagnostik (meist Röntgen,
ggf. Kernspintomographie, in Ausnahmefällen
Computertomographie)
- Funktionsanalyse (z. B. Haltungsdiagnostik, dynamische
Ganguntersuchung)
- differentialdiagnostische Schmerzanalyse
- ggf. Hinzuziehen von Spezialisten angrenzender
Fachdisziplinen
- interdisziplinäres Denken
3D Oberflächendarstellung
Besondere Bedeutung in der Diagnostik des Rückenschmerzes kommt der Wirbelsäulenfunktionsanalyse durch 3D-Wirbelsäulenvermessung zu.
Bekannt ist, dass Schmerzen und Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule immer auch durch Störungen der Körperhaltung sowie muskuläre Dysbalancen bedingt sind.
Isobasendarstellung
Heute ist es möglich die individuelle Körperhaltung, Asymmetrien und Fehlstellungen - zusammengefasst als muskuläre Dysbalancen - strahlungsfrei darzustellen, ihre Ausdehnung zu berechnen sowie zielgerichtet und schnell eine geeignete Therapie einzuleiten und zu überprüfen. Hierzu dient die Wirbelsäulenfunktionsanalyse durch die lichtoptische, strahlungsfreie 3D-Wirbelsäulenvermessung.
An der Wirbelsäule gibt es eine Vielzahl von Erkrankungen. Unser Lexikon Wirbelsäule informiert Sie über Einzelheiten.
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