STARTSEITE
   
   
   
    
   

 

 


Alexander Mann

11,0 Sekunden auf 100 Metern - der Münchner
Student der Humanmedizin war 2008 der
Senkrechtstarter im deutschen Bobsport.
Gleich bei seinem ersten Weltcup-Rennen am
Königssee als Copilot von Matthias Höpfner fuhr
er den Sieg im Zweierbob ein. Dass dies keine
Eintagsfliege war, zeigte er kurz danach beim
Gewinn der WM-Bronze im Viererbob in Altenberg.
Großes Ziel ist eine Medaille bei der Olympiade
2010 in Vancouver.

 

- nachgefragt -

INTERVIEW mit Alexander Mann


Zum Bobfahren gekommen bin ich...
durch einen Bekannten (Namens: Christian Staufer) meines besten Freundes (Christian Stadlmaier), der mich bei einem Besuch aus meinem damaligen Studienort (Essex/Colchester), in München das erste mal sah und mich fragte ob ich nur kräftig sei oder auch schnell. Durch meinen Sportlichen Werdegang im Rugby, Leichathletik und anderen Sportarten, konnte ich antworten: „Sowohl als auch“! Der Kontakt zum Bobfahren war somit erstmalig hergestellt und ich wurde über Christian Staufer an Hartl Sanktjohanser weitergeleitet.

Das Beste und Unangenehmste in meiner Sportart ist...
einerseits die Unheimlich schönen aber sehr kurzen Momente des Triumphs, die Glückwünsche und Anerkennung so vieler Sportbegeisterter, und andererseits natürlich die harten vielen Trainingsstunden für einen relativ kurzen ~5Sek. dauernden Sprint (um dann fast ohnmächtig die Bahn herunterzufahren).

Meine Vorbilder im Sport sind...
bzw. waren damals Arnold Schwarzenegger, Ernie Else, Michael Jordan und noch viele andere.

Einen hervorragenden Bobfahrer macht aus, dass...
er immer einen Plan für jedmögliche Umstände hat. Dass heißt für jedes Wetter, jede Bahn ein entsprechendes Setup für den Schlitten zu haben und dies dann auch dementsprechend fahrerisch nützen zu können. Nicht zu vergessen sind die sportlichen Vorraussetzungen die für einen schnellen Start unabdingbar sind. Deshalb sind sehr gute Sprint und Kraftwerte notwendig. Weiter muss er charakteristisch so gestrickt sein, das er es schafft mehrer Individuen in einem Team unter ein Dach zu bringen, um dann zu jede, Zeitpunkt die bestmögliche Teamleistung abrufen zu können.

Mein persönliches Fitness Programm ist...
sehr variabel und enthält von allen Komponenten etwas. Koordination, Kraft, Sprint und natürlich auch Regeneration. Ich hab 6 Trainingseinheiten pro Woche á 4 Stunden. Hier bin ich limitiert durch mein Medizinstudium.

Neben dem Bobfahren treibe ich aktiv mehrere Sportarten...
leider keine weiteren da mir die Zeit dazu fehlt. Aber ich werde das Golfen wieder aufnehmen sobald es etwas ruhiger wird. Hier hatte ich schon HCP 7.

Zur Verletzungsvorbeugung empfehle ich...
Stabi-Training, einen auf Disbalancen ausgerichteten Trainingsplan in der Off-season, gute ausgewogenen Ernährung und wenig Stress!

Das sind die größten Fehler denen Anfänger und Könner unterliegen...
Übertraining, falsche Einstiegspläne, unkoordiniertes Training. Durchhalten.

Rituale: So bereit ich mich auf einen Wettkampf vor. Wärmecreme und Visualisierung.

An einem Wochenende ohne Sport...
lern ich meistens ;-) , und falls nicht dann genieß ich den Tag so wie er kommt, ganz ohne Zeitplan……



Alexander Mann
,
Bobfahrer

 

nach oben